Warum es im Gesundheitstourismus besonders heikel ist
Im Betrieb des Gesundheitstourismus kommen in Patientendaten Identitätsangaben, Krankengeschichte, Reisedaten und Zahlungsangaben zusammen. Da diese Daten Gesundheitsinformationen enthalten, die nach dem KVKK (dem türkischen Datenschutzgesetz) als „besondere Kategorie personenbezogener Daten“ gelten, erfordern sie mehr Sorgfalt als gewöhnliche Geschäftsdaten.
Information der Patienten und ausdrückliche Einwilligung
Dem Patienten klar zu sagen, wofür seine Daten verwendet werden und mit wem sie geteilt werden (Transferunternehmen, Hotel, Klinikteam), und dafür seine ausdrückliche Einwilligung einzuholen, ist einer der grundlegendsten Schritte des Ablaufs.
Datenminimierung und Zugriffskontrolle
Der Grundsatz, dass jedes Team nur die Daten sieht, die es für seine eigene Aufgabe braucht (zum Beispiel sieht der Fahrer nur die Transferangaben, nicht die Krankengeschichte des Patienten), ist sowohl für die KVKK-Konformität als auch für die betriebliche Sicherheit entscheidend.
Aufbewahrung und Löschung von Daten
Welche Daten wie lange aufbewahrt und wie sie bei Vertragsende exportiert oder gelöscht werden, sollte ein im Voraus festgelegter und nachvollziehbarer Ablauf sein.
Auch eine Frage der Softwareauswahl
Die Infrastruktur Ihrer Betriebssoftware (Datenhosting, Zugriffstrennung, Aktivitätsprotokolle) ist die technische Grundlage Ihrer KVKK-Konformität. Die Wahl der Software ist daher nicht nur eine Effizienzentscheidung, sondern auch eine Compliance-Entscheidung.